- Statistisches Informationssystem Bildung

Informationen und Statistiken über Schullaufbahnen

Einschulung und Nichteinschulung

In Thüringen wurden im Schuljahr 2020/21 18.876 Schüler eingeschult. Die Anzahl der Einschulungen stieg in diesem Jahr um 2,4 % an. Das waren 446 Kinder mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Schulanfänger war in den 3 vorherigen Jahren gleichbleibend. Die meisten Schüler (92 %) wurden fristgemäß eingeschult.

Etwa 7% der Schüler wurden verspätet eingeschult. Von den verspätet eingeschulten Kindern waren 65 % Jungen. Mädchen werden häufiger vorzeitig eingeschult. Von den vorzeitig eingeschulten Kindern waren 68 % Mädchen. Die Schüler wurden überwiegend an Grund- und Gemeinschaftsschulen eingeschult. Es kamen mehr Jungen (+578) als Mädchen in die Schule. Die überwiegende Anzahl der Erstklässler kam mit 6 Jahren in die Schule und das Durchschnittsalter betrug 6,57 Jahre.

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Kinder im schulpflichtigen Alter in Thüringen können an Grundschulen, Gemeinschaftsschulen, Förderschulen und Waldorfschulen eingeschult werden. Mit der Einschulung beginnt die Schullaufbahn.

Alle Kinder, die bis zum 1. August des folgenden Jahres sechs Jahre alt werden, sind bei der Grundschule ihres Schulbezirks, bei Bestehen eines gemeinsamen Schulbezirks an einer der zuständigen Grundschulen, anzumelden. Für die Anmeldung kann der Schulträger auch eine Gemeinschaftsschule vorsehen. Ein Kind, das am 30. Juni eines Jahres mindestens fünf Jahre alt ist, kann auf Antrag der Eltern am 1. August desselben Jahres in die Schule aufgenommen werden. Die Entscheidung trifft der Schulleiter im Benehmen mit dem Schularzt.

Für Kinder bringt der Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Schule zunächst eine Statusveränderung in doppelter Hinsicht: Zum einen verlassen sie als älteste Kinder die Kindertageseinrichtung und werden Schüler und Schülerinnen. Zum anderen bedeutet die Einschulung jedoch auch, dass sie als Erstklässler und Erstklässlerinnen nun die jüngsten Kinder sind und sich erst am Anfang ihres schulischen Bildungsweges befinden. Ältere Schülerinnen und Schüler haben ihnen gegenüber meist einen erheblichen Erfahrungsvorsprung. Aus diesem Grund benötigen sie viel Unterstützung durch Lehrer, Erzieher und Eltern.

Die Anzahl der eingeschulten Kinder ist eine wichtige Kennzahl. Sie zeigt, wie sich die Bildungsbeteiligung in den nächsten Jahren entwickeln wird. Somit ist die Kennzahl gerade für die Schulträger und Kommunen wichtig, da sie für ein ausreichendes Platzangebot sorgen müssen. Zudem ist der Anteil der frühzeitig oder verspätet eingeschulten Kinder von Interesse, weil sich dieser auf die Verweildauer in Kindertageseinrichtungen und deren Auslastung auswirkt. Beeinflusst wird die Kennzahl sowohl von der Bevölkerungsstruktur und -entwicklung als auch von länderspezifischen Regelungen zur Einschulung, etwa dem Einschulungsstichtag.

Mit der Einschulung in Thüringen erfolgt für die Kinder die Aufnahme in die Schuleingangsphase. Der Schulbesuch in der Schuleingangsphase dauert in der Regel zwei Jahre und kann auf ein Jahr verkürzt oder auf drei Jahre verlängert werden. Im ersten Schulbesuchsjahr erhalten die Schülerinnen und Schüler 23 Unterrichtsstunden.

Die Kultusministerkonferenz berichtet in den STATISTISCHEN VERÖFFENTLICHUNGEN DER KULTUSMINISTERKONFERENZ in der Dokumentation 224: Schüler, Klassen, Lehrer und Absolventen der Schulen 2009-2018 über die Schulanfänger in den Bundesländern und in Deutschland.

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Das Statistische Bundesamt berichtet auf seinem Portal Destatis über die Schulanfänger an allgemeinbildenden Schulen (Einschulungen).

Direkt zu Destatis

In einer jährlichen Pressemitteilung wird vom Statistischen Bundesamt über die Zahl der Schulanfängerinnen und Schulanfänger informiert.

Direkt zu Destatis


Schüler nach Ein- bzw. Nichteinschulung, Schulart und Geschlecht

Es werden die Anzahl der Schulanfänger nach Geschlecht, die eingeschulten Kinder nach Einschulungsart (fristgemäß, vorzeitig und verspätet) und die Nichteinschulungen nach Grund sowie nach den Schularten dargestellt.

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Infografik zu den Einschulungen in Thüringen

Es werden die Anzahl der Schulanfänger nach Geschlecht, die eingeschulten Kinder nach Einschulungsart (fristgemäß, vorzeitig und verspätet), das Durchschnittsalter der Kinder bei der Einschulung, der Anteil der eingeschulten Kinder mit Migrationshintergrund und die Entwicklung der Einschulungen dargestellt.

Direkt zum SIS

Übertritt in den gymnasialen Bildungsgang


Übertritt von Grundschule zu gymnasialen Bildungsgang nach Zugangsgrund


Übertritt in den gymnasialen Bildungsgang zur 5., 6. und 7. Klasse nach Schulamt


Übertritt in den gymnasialen Bildungsgang nach Abschluss Regelschule


Übertritt in den gymnasialen Bildungsgang zur 5., 6. und 7. Klasse

Verlängerung / Verkürzung


Schüler nach Schulbesuchsstatus (Verkürzer/Verlängerer) sowie Schulart und Geschlecht

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